Panzerlied

(von OTL Wiehle, 25. Juni 1933)

 

Ob's stürmt oder schneit, ob die Sonne uns lacht.
Der Tag glühend heiß, oder eiskalt die Nacht.
Bestaubt sind die Gesichter, doch froh ist unser Sinn, 
Ja unser Sinn; 
Es braust unser Panzer  im Sturmwind dahin. 


Mit donnernden Motoren, so schnell wie der Blitz,
Dem Feinde entgegen, im Panzer geschützt.
Voraus den Kameraden, im Kampfe ganz allein,
Steh'n wir allein,
So stoßen wir tief in die feindlichen Reih’n.


Wenn vor uns ein feindlicher Panzer erscheint, 
Wird Vollgas gegeben und ran an den Feind!
Was gilt denn unser Leben, für unsres Reiches Heer, 
Ja Reiches Heer? 
Für Deutschland zu sterben ist uns höchste Ehr. 


Mit Sperren und Tanks hält der Gegner uns auf,
Wir lachen darüber und fahren nicht drauf.
Und schüttelt er gar grimmig und wütend seine Hand,
je seine Hand,
Wir suchen uns Wege, die keiner sonst fand.


Und läßt uns im Stich einst das treulose Glück,
Und kehren wir nicht mehr zur Heimat zurück,
Trifft uns die Todeskugel, ruft uns das Schicksal ab,
Ja Schicksal ab,
Dann ist unser Panzer ein ehernes Grab.